Schiefteller
Beschreibung:
in Südamerika ist diese 25 Arten zählende Gattung zu Hause. Die weichenTriebe der Pflanze hängen je nach Sorte mehr oder weniger über. Früher stützte man die Triebe. Neue, kompakter wachsende Sorten und die verwendjung von Wuchshemmstoffen machen dies nicht mehr erforderlich. Der Farbspiegel reicht von rosa bis zu blauviolett. Eine über und über blühende Pflanze mit ihren asymmetrischen Blütentellern ist ein herrlicher Anblick.
Lateinischer Name:
Achimenes - Hydriden
Herkunft:
Mittel und Südamerika. Im Handel sind nur Zuchtformen
Familie:
Gesneriaceae, Gesneriengewächse
Grösse:
ca. 40 cm
Standort:
wie alle Gesneriaceen vertragen Achimenes die direkte Sonneneinstrahlung schlecht; sie sollte hell und warm (20°C bis 25 °C), aber nicht in voller Sonne stehen, um Blattverbrennungen zu vermeiden. Während des Antreibens der Rhizome etwas schattieren und langsam an mehr Licht gewöhnen. Bei zu dunklem Stand sind auch kompakte Sorten nicht standfest.
Blütezeit:
Juni bis September.
Pflege:
etwa 6 Wochen nach dem Austrieb der Rhizome mit wöchentlichen Gaben eines üblichen Düngers beginnen. Ab August einstellen.
Unser Tipp:
Pflanzenschutz: Die Flecken auf den Blättern werden meist durch Gießen mit kaltem Wasser verursacht. Nur selten sind Viren die Ursache. Blattläuse, Trips, Älchen und Ringflecken Virus, das durch Älchen übertragen wird. Erkennbar ist das Virus an gelb-grünen Ringen oder Flecken oder V-formigen Zeichnungen auf dem Blatt. In solchen Fällen Pflanzen wegwerfen (nicht auf den Kompost!). Besonderheiten: Mit Wuchshemmstoff behandelte Pflanzen wachsen dann stärker, wenn der Wirkung nachlässt. Möglichst solche Sorten für die Zimmerkultur verwenden, die auch ohne Behandlung kompakt bleiben

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