Belladonnalilie
Beschreibung:
die Belladonnalilie ist - obwohl seit dem Jahre 1712 in gärtnerischer Kultur - bis heute eine seltene Erscheinung. Amaryllis belladonna ist die einzige Art dieser Gattung. Alle anderen “Amaryllis” sind keine, sondern tragen heute andere Namen, wie Hippeastrum, Zephyranthes oder Crinum. Wichtig ist, dass die “Amaryllis” des Handels in der Regel der Ritterstern ist, also der Gattung Hippeastrum angehört. Diese gibt es in viele Sorten, von der Belladonnalilie nur einzelne Farbvarianten. Auch der Wachstumsrhythmus unterscheidet sich: Hippeastrum überdauert den Winter trocken und unbeblättert und beginnt das neue Jahr mit der Blüte. Amaryllis belladonna wächst zwar im Winter langsam, ist aber beblättert und muss gegossen werden. Erst im Mai zieht das Laub zur Ruhe ein. Die Wachstumsphase setzt mit dem Blütentrieb im August ein. Es entwickeln sich 6-12 Blüten auf einem mit Gewebe gefüllten Blütenschaft. Die neuen Blätter erscheinen je nach Standort im Spätwinter bzw. im Frühjahr. Als Topfpflanze macht die Belladonnalilie einige Probleme, beginnend mit der Größe sowie dem Wunsch nach nicht allzu hoher Temperatur und viel Licht.
Lateinischer Name:
Amaryllis belladonna
Herkunft:
ein eng umgrenztes Gebiet an der Südwestküste Sudafrikas
Familie:
Amaryllidaceae, Amaryllisgewächse
Grösse:
bis 80 cm
Standort:
hell bis sonnig, der ideale Platz ist ein sonniges Gewächshaus, das im Winter frostfrei gehalten werden kann. Belladonnalilien werden bevorzugt als Kübelpflanzen verwendet, um sie im Sommer im Garten aufstellen zu können. Am besten gedeihen Belladonnalilien, wenn sie jahrelang den gleichen Platz erhalten. Sie liefern begehrte, äußerst haltbare Schnittblumen. An schattigen Plätzen bleibt die Blüte aus. Während der blattlosen Ruhezeit im Sommer soll die Temperatur zwischen 20 und 28°C liegen.
Blütezeit:
Spätwinter bzw. im Frühjahr.
Pflege:
nach dem Austrieb im Sommer und im zeitigen Frühjahr wöchentlich, im Winter nur alle 4 Wochen düngen.
Unser Tipp:
steht die Belladonnalilie im Winter zu warm, dann “vergeilt” sie. Im Winter bei mindestens 5°C halten. Abgeblühte Blumen, abgestorbene Stiele und Blätter beseitigen.

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